„MEIN MAUSKLICKENDES SAECULUM“
Robert Schindel wird neuer Poetik-Professor an der Universität Bamberg
Robert Schindel wird im Sommersemester 2010 die Poetik-Professur an der Universität Bamberg übernehmen. Der Wiener Lyriker, Romancier, Dramatiker, Essayist und Regisseur hat ein vielfältiges Werk vorgelegt, in dem die Lyrik die Hauptschlagader eines vitalen literarischen Sprachkörpers bildet. Mit seinen acht Gedichtbänden („Im Herzen die Krätze“, „Ohneland“, „Geier sind pünktliche Tiere“, „Ein Feuerchen im Hintennach“, „Immernie“, „Nervös der Meridian“, „Wundwurzel“ und „Mein mausklickendes Saeculum“) gehört Robert Schindel zu den bildmächtigsten Dichtern des gegenwärtigen Literaturbetriebs.
NUTZUNG DER FINANZIELLEN SPIELRäUME ENTLASTET BAMBERG
Senkung der Studienbeiträge zum Sommersemester
Der Senat der Universität Bamberg hat in seiner Sitzung am 23. Dezember 2009 nach intensiver Beratung beschlossen, die Studienbeiträge von 500 auf 400 Euro zu senken. Die Beiträge für Studierende im ersten Semester bleiben unverändert bei 300 Euro. Die zur Umsetzung dieses Beschlusses notwendige Änderungssatzung ist vom Senat in seiner Sitzung am 10. Februar 2010 verabschiedet worden. Damit kann die Beitragssenkung zum 1. April 2010 in Kraft treten.
EIN „PUSH“ FüR DIE ZUKUNFT
Universität verleiht „Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Leistungen“
Über 60 Prozent der Studierenden an der Universität Bamberg sind Frauen. Auf den weiteren Qualifikationsstufen – von Promotion über Habilitation bis zur Professur – nimmt der Frauenanteil jedoch kontinuierlich ab. Um die Absolventinnen zur Fortsetzung einer wissenschaftlichen Karriere zu motivieren, wurde 2007 der „Preis der Universitätsfrauenbeauftragten für Studentinnen mit hervorragenden Leistungen“ – kurz PUSh – ins Leben gerufen, der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wird.
WAS PASSIERT NACH DEM STUDIUM?
Career Days an der Uni Bamberg informieren über Berufseinstieg und Promotion
Der Übergang vom Studium in die Berufswelt bleibt eine Herausforderung. Deswegen bietet die Universität Bamberg Studierenden und Absolventen im Rahmen der Career Days Gelegenheit, sich umfassend über Programme für Berufseinsteiger und Existenzgründer zu informieren. Auch angehende Promovierende erhalten Tipps und Ratschläge.
VOM INDUSTRIEGELäNDE ZUM NEUEN STADTTEILZENTRUM?
Vortrag zur Landesgartenschau in Bamberg 2012
In rund drei Jahren ist es so weit: 2012 richtet Bamberg die Landesgartenschau aus. Das Konzept der Bamberger Landesgartenschau ist Teil der Stadtentwicklung. Es eröffnet eine neue Dimension durch den Fokus auf das ehemalige Industriegelände der Baumwollspinnerei Erlangen Bamberg (ERBA).
24 STUNDEN – 48 LESER
Die Uni Bamberg liest für die Öffentlichkeit
Professorinnen und Professoren, Studentinnen und Studenten, Universitätsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter lesen 24 Stunden lang für eine interessierte Öffentlichkeit. "Die Otto-Friedrich-Universität liest!" findet im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek" statt und beginnt am 5. November um 18.30 Uhr. Jede Lesung dauert eine halbe Stunde. Veranstaltungsort ist die Teilbibliothek 4, Heumarkt 2.
ALLES RUND UMS STUDIUM
Informationsveranstaltung der Universität Bamberg zu Fragen des Studiums
Die Universität Bamberg öffnet am Samstag, 26. September ihre Pforten für alle interessierten Schüler, Lehrer und Eltern. Prof. Dr. Sebastian Kempgen, Vizepräsident für Lehre und Studium, informiert über Lehrangebot, Studiengebühren, Zulassungsverfahren, Strukturen von Studiengängen, Sonderprogramme zur Bewältigung des Doppeljahrgangs und auf Nachfrage auch über weitere relevante Themen.
VON DER GOTTESGEMAHLIN DES AMUN ZUR BRAUT CHRISTI
Joachim Kügler untersucht in seiner Antrittsvorlesung, warum es sich für Frauen lohnte, nicht zu heiraten
In der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. theol. habil. Joachim Kügler wird es um die religiöse Begründung der Ehelosigkeit von Frauen gehen. In einer Zeitreise vom Alten Ägypten bis hin zum Ende des 1. Jh. n. Chr. soll gezeigt werden, dass solche Ehelosigkeit ambivalent ist: Ist sie von Männern verordnet, dann ist sie eher eine Form der Unterdrückung durch Männer und für Frauen nicht besser als die patriarchale Ehe. Andererseits wird auch deutlich, dass die selbst gewählte Ehelosigkeit für Frauen ein Weg zur Emanzipation sein kann. Der unterdrückende Ehemann der patriarchalen Ehe wird ersetzt durch einen himmlischen Bräutigam, der Freiheit ermöglicht.
BRAUCHEN WIR INFORMATIONSTECHNOLOGIE?
Prof. Dr. Tim Weitzel hält seine Antrittsvorlesung
Seit Jahrzehnten werden hohe Summen in Informationstechnologie (IT) investiert. So betrugen die IT-Investitionen in den USA 2003 3,5% des Sozialproduktes, und in vielen Unternehmen finden sich zum Teil millardenschwere IT-Großprojekte. Doch ist die IT dies auch wert und kann sie überhaupt einen eigenen Beitrag zur Wertschöpfung in Unternehmen leisten? Etliche Studien zeigen erstaunlich widersprüchliche Ergebnisse und stellen negative, neutrale oder auch positive Zusammenhänge zwischen ITInvestitionen und Erfolgskennzahlen fest.
JOSEPH ROTH IM EXIL 1933 – 1939
Midissage zur Ausstellung der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition in der Universitätsbibliothek
Am 27. Mai jährte sich der Todestag des 1894 geborenen österreichischen Schriftstellers Joseph Roth zum 70. Mal. Auf der Flucht vor dem Nationalsozialismus verbrachte er die letzten sechs Jahre seines Lebens im Exil in Paris. Abgeschnitten vom Großteil seines Buchmarkts, auf dem er 1932 mit dem Roman „Radetzkymarsch“ einen Hit gelandet hatte, schrieb er rastlos weiter – sowohl literarische Werke als auch Texte zum Zeitgeschehen.
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