BUCHTIPP DER WOCHE: Christiane Hartleitner/Nina Schipkowski: Das Hainbad in Bamberg 
Der wöchentliche Buch-Tipp, präsentiert von Huebscher.de, dem Buchportal für Bamberg und Umgebung Seit Mitte des 19. Jahrhunderts dürfte es in Deutschland fast in jeder Stadt am Fluss ein Sommerbad mit den dazugehörigen Badehäuschen gegeben haben. Zum einen waren sie Ausdruck einer Badekultur mit hohem hygienischem Anspruch und gleichzeitig gesundheitsfördernde Schwimmanstalt. Doch nur einige wenige sind in Deutschland bis heute überkommen. 
Inhalt Als Teil des denkmalgeschützten Theresienhains und mit altem Baumbestand versehen ist das Hainbad das einzige öffentliche historische Flussbad in Oberfranken. Die authentischen Gebäude aus dem Jahr 1935 sind vorzüglich in teilweise originalem Zustand erhalten, dazu gehören über 100 Dauerkabinen, Einzel- und Gemeinschafts-Umkleidekabinen, das Kassenhaus, eine Fahrradhalle, die Bademeisterund die ehemaligen Massageräume am Eingang. Lediglich die Reste ursprünglicher Beckeneinbauten im Fluss sind 1973 entfernt worden, nachdem von der Stadt Bamberg aufgrund schlechter Wasserqualität ein Badeverbot erlassen wurde. Fazit von Monique Heinlein (Hübscher Buch- & Medienhaus): 
75 Jahre alt und sehr umstritten: Das Hainbad sollte geschlossen werden. Doch was wäre ein Bamberger Sommer ohne das Hainbad? Deshalb hat sich die Interessengemeinschaft Hainbad für den Erhalt dieses Kleinods stark gemacht, und hat "gewonnen". Wer in die Geschichte dieses Bamberger Originals eintauchen möchte, idealerweise direkt vor Ort, mit den Füßen in der Regnitz sozusagen, erhält die passende Lektüre in unseren Hübscher- und Görresfilialen. Monique Heinlein Quelle: Titel & Inhalt: Erich Weiß Verlag |