Unglückliche Niederlage gegen Großbardorf 
Großbardorf dreht Spiel in letzter Minute Leider hat es auch diesmal nicht gereicht. Durch ein Tor in der Nachspielzeit sicherte sich der TSV Großbardorf drei Punkte gegen den 1. Fc Eintracht Bamberg und baut so seinen Vorsprung als Mitaufstiegs-Konkurrent weiter aus. Entscheidend war letztendlich wieder einmal die Abschlussschwäche der Bamberger.  Grasser köpft wunderschön zum 1:0 ein
Von Beginn an konnte der 1. FC Eintracht Bamberg das Spiel klar bestimmen, ein wunderschöner Kopfball durch Grasser in der 16. Minute sicherte brachte die Mannschaft schließlich in Führung. Ein darauf folgender Elfmeter allerdings wurde vom Großbardorfer Keeper glänzend pariert. Hier kann dem Schützen Peter Heyer kaum ein Vorwurf gemacht werden. Zu diesem Zeitpunkt hätte das Spiel wahrscheinlich zu Gunsten der Domstädter entschieden werden können. Bis zum Halbzeitpfiff sahen die etwa 1100 Zuschauer eine engagierte und kämpfende Mannschaft mit klaren spielerischen Vorteilen. 
In der zweiten Hälfte gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, beide Mannschaften suchten ihr Heil im Angriff. Um im Gegensatz zum legendären Hinspiel (endete 3:3) war das Glück den Unterfranken hold. In einer Drangphase trafen sie erst nur die Latte, erhielten kurz darauf aber einen Elfmeter, der in der 67. Spielminute sicher verwandelt werden konnte. Bamberg setzte nun auf Sturm - wollte sichtlich die drei Punkte, die resultierenden guten Chancen wurden jedoch verspielt. Die gefährlichen Konter der Großbardorfer wurden von einem gut aufgelegten Horcher meist sicher entschärft. Trainer Starke reagierte früh. In der 69. Minute brachte er Biskup für Finnemann, in der 74. Minute Heißenstein für Hillemeier. In der 84. schließlich noch Menz für Roth. Doch einen wirklichen Sturmlauf, wie die Fans ihn in der Hinrunde oft in den letzten Minuten zu sehen bekamen, gab es nicht mehr. Typisch Fußball dann die Strafe in der Nachspielzeit. Eine präzise Flanke von rechts außen nutzte Thomas Gerhardt per Kopf zum 1:2 Endstand für Großbardorf. Letztendlich nicht unverdient - aber die Bamberger zeigten ein beherztes Spiel, bei dem wie so oft einfach das Quentchen Glück und eine gewisse Kaltschnäuzigkeit fehlte. Bastian Böttner, 01. 04. 2008 |